Europa - Was nun?

Veröffentlicht am 18.02.2017 in Partei

Bildunterschrift: stehend v.l. Harald Gfrörer, Evelyne Gebhardt

 

so lautete der Titel einer Veranstaltung der SPD Pfinztal mit der Europaabgeordneten und Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Evelyne Gebhardt im Naturfreundehaus in Berghausen. Die Grußworte  von Bürgermeisterin Nicola Bodner aufgreifend, die auf die Bedeutung von Städtepartnerschaften hinwies, machte Evelyne Gebhardt deutlich, dass wir die erste Generation in Europa sind, die keinen Krieg erlebt hat. "Dazu haben in besonderem Maße auch  Städepartnerschaften beigetragen", ist Gebhardt überzeugt. Aber Europa müsse neu belebt werden und das nicht nur in den Köpfen, sondern auch in den Herzen der Menschen.

Dazu gehöre neben der Wiederherstellung offener Grenzen auch die Gleichstellung aller Menschen auf unserem Kontinent und die Schaffung eines sozial gerechten Europas. Europa müsse die Ängste und existentiellen Nöte der Menschen ernst nehmen und konkrete Lösungsansätze auf europäische Ebene anbieten. Das Europäische Parlament habe verstanden, dass zu den wirtschaftlichen Freiheitsrechten soziale Rechte hinzukommen müssen. Deshalb habe es z.B. jüngst beschlossen, dass eine europäische Richtlinie zu gerechten Arbeitsbedingungen für alle Arbeitsformen erlassen werden soll. Die Richtlinie soll für alle Beschäftigten ein Grundpaket an durchsetzbaren sozialen und arbeitsrechtlichen Rechten sicherstellen.  Auf die Probleme der Zeit gäbe es - wie übrigens zu allen Zeiten - keine einfachen Antworten, auch wenn manch andere dies den Menschen vorgaukeln. Ihr Ziel sei es, dass ihre Enkel und Urenkel sagen können, in Europa habe es seit Generationen keinen Krieg mehr gegeben, so Evelyne Gebhardt in ihrem Schlusswort.

 
 

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Leni Breymaier

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