SPD-Gemeinderäte im Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern

Veröffentlicht am 15.05.2018 in Ortsverein

Brücke am Meierhof

Mit Bürgern in Kontakt treten, aus erster Hand informieren
und Verbesserungen aller Art schaffen, im Bereich von Straßen
Plätzen und kommunalen Einrichtungen bis hin zu
innerörtlicher Entwicklung und zu Baumaßnahmen.

Mit diesem Ziel hat der SPD Ortsverein Gondelsheim interessierte
Mitbürgerinnen und Mitbürger am 14. April 2018 zu einem
Ortsrundgang eingeladen. Bei perfektem Wetter setzte sich eine
leider nur kleine Gruppe vom Rathausplatz aus in Bewegung, um
ausgewählte Brennpunkte in Gondelsheim anzusteuern.

Erste Station war der Parkplatz / Bushaltestelle vor der Kraichgauschule
in der Obergrombacher Straße. Die vorläufige Umwandlung der
Fasanenstraße in eine Einbahnstraße führt hier zu einer Erschwernis
beim Bustransport der Schüler. Da durch die Einbahnstraßenregelung eine Wendemöglichkeit für den Bus fehlt, müssen die Schüler nun auf der
gegenüberliegenden Gehwegseite den Bus be- bzw. entsteigen.
Sowohl das Warten und Be-/ Entsteigen auf dem relativ engen Gehweg
als auch das Überqueren der Obergrombacher Straße führen zu einem
höheren Risiko. Zusammen mit Schule, Gemeindeverwaltung und
Landratsamt muss eine verbesserte Lösung gefunden werden, die sowohl
der Sicherheit der Kinder als auch der Verkehrssicherheit und Vermeidung

von Sachbeschädigung in der Fasanenstraße Rechnung trägt.

Als nächster Haltepunkt wurde das Baufeld „Am Eschbach“ angelaufen.
Hier geht es um die Schließung einer innerörtlichen Baulücke
und Schaffung von Wohnraum. Im Sinne des Ortsvereins steht
Nachverdichtung und die Aktivierung leerstehender Wohnräume vor
Ausweisung neuer Baugebiete. Voraussetzung ist die Beibehaltung
der dörflichen Struktur und Aufwertung des Dorfbildes. 
Mögliche Potentiale
sollen durch einen zu erstellenden „Dorfentwicklungsplan“
erfasst werden.

Ein weiterer Blick wurde am Marktplatz auf das ersatzlose Verschwinden
des „Telefonhäuschens“ geworfen, dessen Beseitigung aufgrund der
ausbleibenden Nutzung vom Gemeinderat beschlossen wurde. Im
Gespräch der Teilnehmer wurde der Vorschlag gemacht, zumindest
zum Absetzen von Notrufen, hier eine Notrufsäule zu installieren.

Weiter ging es auf den Friedhof zum neu eingerichteten Rasengrabfeld.
Das zwischenzeitlich vorhandene Rasengrabfeld wird als ein richtiger
Schritt betrachtet, da die Nachfrage hierfür vorhanden ist, aber die
bauliche Umsetzung ist doch weitgehend unglücklich gelaufen.
So fehlt eine freie Zugänglichkeit auf das Feld, sobald die erste Reihe
belegt ist. Da mit der Belegung bereits begonnen wurde, ist die
kurzfristige Umsetzung des im Gemeinderat beschlossenen Planes
erforderlich. Des Weiteren sollte nach einer gestalterischen Aufwertung
der Fläche gesucht werden. Angesprochen wurde vor Ort auch der
Bedarf einer weiterer Abfallbehälter, Erdfläche sowie einer
Sitzbank in diesem Bereich.

Ein letzter aber zentraler Bestandteil des Ortsrundganges war der
Hochwasserschutz. An der Saalbachbrücke am Bahnübergang
konnten die ersten Maßnahmen gezeigt werden, wie
beispielsweise der Dammbalkenverschluss. Auch eine App mit
entsprechender Hochwasser-Alarmierung gibt es bereits schon seit
längerem sowie eine Vorwarnung mit den Pegelständen in Bretten.

Weitere investive Maßnahmen werden dann 2021 weiterverfolgt.
So wird das Saalbachufer mit einer Wallung erhöht werden, um auch
ein Jahrhunderthochwasser eindämmen zu können. Problempunkt bleibt
dabei aber die Meierhofbrücke, die die erforderliche Durchflussmenge
nicht aufnimmt und daher einem erhöhten Wasserdruck ausgesetzt wird.
Hier muss noch eine Lösung gefunden werden.

 

 

 

 

 

S P D

 

                         

 

 

 

 
 

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Leni Breymaier

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